Wandelkrippe 2025 St. Cäcilia

Wandelkrippe 2025 St. Cäcilia

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# Spirituelle Impulse - St. Cäcilia

Wandelkrippe 2025 St. Cäcilia

Auch in diesem Jahr will uns unsere Wandelkrippe durch den Advent begleiten. Nachdem wir in den vergangenen Jahren schon oft das Evangelium des entsprechenden Adventsonntags als Grundlage für die Gestaltung genommen haben, sind es in diesem Advent die Lesungen aus dem Buch Jesaja. Dabei soll die Gestaltung nicht nur die Lesung illustrieren, sondern uns nachdenklich machen und zum Handeln inspirieren.

1. Advent (Jesaja 2, 1-5)

Am 24. September 1983 hat der Kunstschmied Stefan Nau auf dem Wittenberger Lutherhof im Beisein von 2000 Menschen ein Schwert zu einer Pflugschar umgeschmiedet. Diese Aktion wurde zu DEM Symbol der Friedensbewegung in Ost und West. Vor allem die junge Generation war fasziniert von dem Gedanken "Frieden schaffen ohne Waffen". Von den DDR-Behörden zunächst argwöhnisch beobachtet und schon bald massiv bekämpft. Das runde LOGO, sowie es heute an der Krippe zu sehen ist, war sehr schnell verboten. 

Lehrer waren angewiesen den Schülern die Aufnäher von den Ärmeln zu reißen, sollten sie sich weigern sie abzunehmen. Trotzdem taucht der  Aufnäher an den Ärmeln oder Aufkleber auf den Schulsachen immer wieder auf. Die Jugend ließ sich nicht einschüchtern. Übrigens - das Orginal der Skulptur, das auf dem LOGO zu sehen ist, steht im Garten des UNO-Hauptquartiers in New York. So unglaublich wie es klingt: Es wurde 1959 von der Sowjetunion gespendet.

Heute – über 50 Jahre später ist der Frieden bedroht wie nie zuvor seit dem 2. Weltkrieg. Damals hatte man das Kriegsspielzeug verboten, später war es verpönt, heute gehört es zur Grundausstattung jedes Kinderzimmers. Sollten wir nicht langsam aufwachen?

Die Botschaft des Propheten Jesaja ist zeitlos gültig. Menschen, die Gottes Weisung folgen, brauchen keine Waffen. Das ist eine tröstliche Zusage in unserer waffenstarrenden Welt. Frieden muss erlernt und eingeübt werden. So zeitig als möglich. Und er hat mit Vertrauen zu tun. Vertrauen in die Gegenwart Gottes und die eigenen Kräfte.

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