Schöpfung, Kreuz & Grenzen: „Wandle sie in Weite“

Schöpfung, Kreuz & Grenzen: „Wandle sie in Weite“

Schöpfung, Kreuz & Grenzen: „Wandle sie in Weite“

# Neuigkeiten - Pfarrei Allerheiligen

Schöpfung, Kreuz & Grenzen: „Wandle sie in Weite“

Die Schöpfung ist gut — sie hat aber auch einen ‚Knacks' durch das, was wir Sünde und Egoismus nennen. Letzteres war eine der ersten thematischen Einheiten des diesjährigen Firmkurses, bei der die Jugendlichen aktuelle Beispiele aus Zeitschriften und Illustrierten auf Plakaten festgehalten haben. Der Firmkurs am 22. Februar stand erneut im Zeichen einer Dankbarkeit und zugleich Sensibilität gegenüber dem Geschenk der Schöpfung. Hierzu hat Regina Bläsing, in St. Peter und Paul auch unterstützt durch Karin Pfundstein, eine Einheit zum Thema Schöpfungsglaube und -spiritualität für die Firmlinge gestaltet. Auch das gegenwärtige Misereor-Hungertuch zur Fastenzeit und dessen künstlerische Interpretation durch Konstanze Trommer war hierbei eine Inspirationsquelle.

In einer zweiten Teileinheit hat der junge Jesuitenpater Fabian Retschke, derzeit tätig im Jesuiten-Flüchtlingsdienst sowie in der Pfarrei Johannes Bosco im Berliner Südwesten, über seine Berufung gesprochen und ein Gespräch mit den Jugendlichen geführt, bei dem sie auch artikulieren konnten, was sie am christlichen Glauben und der Kirche schätzen, ebenso auch, was Themenbereiche und Fragestellungen sind, an denen sie sich reiben und irritieren. Zudem war Pater Retschke SJ dem Abendgottesdienst in St. Antonius liturgisch vorgestanden.


Am vergangenen Sonntag am 1. März stand der Firmkurs unter dem Zeichen des Kreuzes, welche in kleiner Holzform angeleitet durch Claudia Sobotta die Jugendlichen in einer künsterisch-kreativen Einheit selbst anfertigen durften. Dass Situationen des Kreuzes und der Grenzen Teil unserer menschlichen Existenz sind, ist eine Grunderfahrung, die anzuerkennen bedeutsam ist. Zugleich glauben wir als Christen, dass in gerade Grenzsituationen es Hoffnung auf deren Durchbrechung gibt — Hoffnung auf Verwandlung und Auferstehung. In St. Antonius hat sich zudem die Präventionsbeauftragte unserer Pfarrei Claudia Plaumann-Jung den Jugendlichen vorgestellt und sie in einem Gespräch hinsichtlich grenzüberschreitenden Verhaltens im kirchlichen Kontext und darüber hinaus sensibilisiert.

Der von der Mädchenschola Babelsberg musikalisch mitgestaltete Abendgottesdienst mit dem Evangelium über die Verklärung Christi begann daher mit einem bekannten Lied, das Grenzerfahrungen anerkennt und zugleich der Hoffnung auf deren Überwindung einprägsam Ausdruck verleiht: „Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich. Wandle sie in Weite, Herr erbarme dich!“


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