Bericht von Erntedank: Messe für die Bewahrung der Schöpfung in St. Peter und Paul

Bericht von Erntedank: Messe für die Bewahrung der Schöpfung in St. Peter und Paul

Bericht von Erntedank: Messe für die Bewahrung der Schöpfung in St. Peter und Paul

# Ökologie - St. Peter und Paul

Bericht von Erntedank: Messe für die Bewahrung der Schöpfung in St. Peter und Paul

Seit 2021 besteht in unserer Gemeinde St. Peter und Paul der Ausschuss ‚Ökologie mit Haus und Hof‘, dem es ein Anliegen ist, ökologisch nachhaltiges Handeln und Denken im Kontext unserer Kirchengemeinde zu fördern. Da dieser Auftrag aus christlicher Grundhaltung geschieht, sind wir zu einer spirituellen Fundierung der Sensibilität für Gottes Schöpfung eingeladen.

Vor diesem Hintergrund haben Karin Pfundstein und Georg Jatzwauk, Mitglieder des Ausschusses, sowie Pfarrvikar Raphael Weichlein sich zusammengetan, um einen ‚Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung‘ vorzubereiten – in Fortsetzung der Schöpfungsgottesdienste, die wir in einer mittlerweile kleinen Tradition schon seit wenigen Jahren in unserer Gemeinde feiern. Besonders inspirierend war, dass erst Anfang Juni von Papst Leo XIV. ein eigenes Messformular zur Bewahrung der Schöpfung (pro custodia creationis) für die Weltkirche eingeführt wurde. Tages-, Gaben- und Schlussgebet aus dieser Messe fanden erstmals im Gottesdienst am 28. September in unserer Propsteikirche Verwendung. Zugleich wurde der Gottesdienst mit dem Anliegen des Erntedanks verbunden. In guter Tradition haben daher auch Kinder unserer Kita St. Peter und Paul durch Liedbeiträge und dem Bringen der Gaben den Gottesdienst mitgestaltet und bereichert.

Im Anschluss bestand Gelegenheit, bei Wiesen-, Wald- oder Heckentee, biofairem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen direkt vor der Kirche zu Gesprächen zusammenzukommen. Wildwiesenexperte Mario Sitte gab eine Führung durch die Blühwiese, die direkt neben der Kirche angelegt wurde. Zu entdecken gab es unter anderem die Kartäusernelke, die in Brandenburg eine gefährte Art ist, und auf unserem Kirchengrundstück eine Heimat gefunden hat. Zum Mitnehmen gab es Wiesensaatgut für die eigene Blühwiese zu Hause. 

Die Erntegaben und Lebensmittelspenden wurden schließlich von Mitarbeitenden der Potsdamer Tafel dankbar entgegengekommen. Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Text: Raphael Weichlein, Karin Pfundstein

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